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Bürozeiten: Montag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr.
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Plenum ist jeden 1. und 3. Freitag im Monat ab 19:00 Uhr
Vor dem Plenum wird noch gekocht und gequatscht, herzliche Einladung an alle die einfach mal vorbeischaun wollen.
Jeden 4. Samstag im Monat ist Jour Fixe ab 16:00 Uhr
Dort können Leute die wollen Ideen für Aktionen, Pickerln, Flyer,... mitbringen, es wird vielleicht Filmgeschaut, über bestimmte Texte - Themen geredet. Infos zu dem aktuellen Jour Fixe kommen auf diese Website.
Eine von 5 - 25. November, Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen.
Gewalt geht beinahe ausschließlich von Männern aus
Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen. Ihr eigenes Zuhause – die Familie - ist der gefährlichste Ort für eine Frau. Nicht vor Angriffen von Fremden in dunklen Straßen müssen Frauen erfahrungsgemäß am meisten Angst haben, sondern vor der alltäglichen Brutalität von Freunden, Verwandten und Geliebten. An erster Stelle der Gefährlichkeitsskala stehen Trennung und Scheidung. In dieser Zeit ist etwa für Frauen das Risiko ermordet zu werden fünfmal so hoch wie sonst.Eine von fünf
Eine von fünf Frauen ist laut Schätzungen in Österreich von Gewalt durch einen männlichen Verwandten, Freund oder Bekannten betroffen. Im Gesundheitsbericht der Stadt Wien (1996), wird von mindestens 6.000 sexuellen Gewaltdelikten ausgegangen, die pro Jahr gegen Frauen in Wien verübt werden. 1999 lag die Zahl der geschätzten Vergewaltigungen pro Jahr in Österreich bei ca. 5.000. Das wiederum bedeutet, dass in Österreich mindestens alle zwei Stunden eine Frau vergewaltigt wird.In Deutschland wurde jede 7. Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer einer Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung. In Frankreich gehen Schätzungen von jährlich ca. vier Millionen vergewaltigten und geschlagenen Frauen aus. In Schweden wird ungefähr alle 20 Minuten eine Frau geschlagen, jeden 10. Tag stirbt eine Frau durch einen Mann, der ihr nahe stand. Nach einer kanadischen Schätzung werden ein Viertel bis ein Drittel aller Mädchen und Frauen Opfer von Männergewalt. Auf Europa übertragen, würde dies 42-56 Millionen Betroffene bedeuten.
Keine typischen Opfer
Die Gewalt ist subtil oder brutal, kulturell tief verankert und dennoch weder zwangsläufig, noch naturgegeben. Gewalt an Frauen zieht sich durch alle Schichten, Altersgruppen und Staatszugehörigkeiten. Es gibt kein typisches Opfer. Alle Formen von häuslicher Gewalt haben aber eines gemeinsam: Sie dienen zur Erzeugung von Angst und zur Ausübung von Macht und Kontrolle über die Frau.Ursache Machtungleichgewicht
Wir leben in einer Gesellschaft, die von gleichen Rechten, Pflichten, Besitz, Einkommen, Arbeitsteilung usw. zwischen Frauen und Männern weit entfernt ist. 90% des in Geld gemessenen Einkommens und 99% des Vermögens werden weltweit von Männern, also nicht ganz der Hälfte der Weltbevölkerung kontrolliert. Zwei Drittel der bezahlten Arbeit in Österreich wird von Männern und zwei Drittel der unbezahlten Arbeit von Frauen geleistet. Im Bereich der bezahlten Arbeit verdienen Männer im Durchschnitt auch heute noch um ein Drittel mehr als Frauen.Das Machtungleichgewicht zwischen Frauen und Männern gilt als Hauptursache für Gewalt an Frauen. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil: Sozialabbau, Erwerbslosigkeit und Flexibilitätsanforderungen schaffen zusätzliche Abhängigkeiten, statt sie zu bekämpfen.
Der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen kann dazu dienen, breitere Schichten der Gesellschaft wachzurütteln und das ebenfalls breite Schweigen über Gewalt an Frauen zu brechen. Die Grünalternative Jugend nimmt den 25. November zum Anlass mit einer Reihe von Veranstaltungen, mit dieser Broschüre und anderen Materialien auf die Problematik aufmerksam zu machen. Der Kampf gegen Gewalt an Frauen kann und darf aber nicht auf einen Tag im Jahr beschränkt werden.
Lasst uns gemeinsam das Patriarchat bekämpfen!
Wir rufen auch zur Frauen*Lesben - Demo am 25.11 auf! Treffpunkt ist um 17.00 am Praterstern!Besetzt eins, zwei, drei, viele Unis!
Wir solidarisieren uns mit den Student_innen in allen Unis und ihren Forderungen!
Gesellschaft und Bildung bedingen einander- eine Gesellschaft kann sich nur verändern wenn es einen freien Zugang zu Bildung von Geburt an bis ins hohe Alter gibt, und wenn eine kritische Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Gesellschaftspolitiken möglich ist. Das bedeutet vor allem auch eine Reflexion von Ausschlussmechanismen die durch Geschlecht, sexueller Orientierung, Beeinträchtigungen, soziale Absicherung der Eltern, Geburtsland oder anderen entstehen.
Eine freie Bildung für ALLE bedeutet Zugangsbeschränkungen jeder Art- sei es nun "gesetzlich" oder gesellschaftlich bedingt abschaffen!
Wir bewerben hiermit den Frauen*Lesben*Intersex*Trans- Raum im Hauptgebäude der Uni Wien Hörsaal 41. Die AG Antisexismus hat auch einen wichtigen Text zu Sexismen während der Besetzung geschrieben. Zu finden hier
Darüber hinaus wurde auch ein Notruf für Frauen die von sexualisierter Gewalt betroffen sind eingerichtet: 0650 30 72 895
Weiters gibt es auch einen Schutzraum (KoRa, Stiege 10 im Hochparterre) an den sich Frauen in der Nacht wenden können.
Die Rechtshilfe hilft bei Problemen mit der Polizei weiter, z.B. bei einer drohenden Räumung, bei Verhaftungen und hat eine Notfallnummer: 0650 49 60 430
Niemals Vergessen!
Gedenkveranstaltungen rund um den Jahrestag der Reichsprogromnacht am 9. November 1938.
Vor 71 Jahren zerstörten in ganz Deutschland und Österreich antisemitische Massen zahlreiche jüdische Einrichtungen. Synagogen und Geschäfte wurden zerstört, Wohnungen von Jüdinnen und Juden ausgeraubt.Diese war ein Schritt hin zur systematischen Vernichtung von Millionen Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, Homosexuellen,"Asozialen",.... des Nationalsozialismus.
Beteiligt haben sich daran viele, nicht irgendwelche abstrakten "Obernazis" sondern Nachbarinnen und Nachbarn, ganz "normale" Leute.
Am 9. November und am 11. November finden daher einige Gedenkveranstaltungen in Wien statt, auf die wir gerne aufmerksam machen möchten:
Dienstag, 9. November:
Mahnwache und Kundgebung zum Gedenken an das Novemberpogrom 1938
Um 18 Uhr beim Gedenkstein vor dem ehemaligen Aspangbahnhof am Platz der Opfer der Deportation (bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien (Stadtplan)Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages des Novemberpogroms
Eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Arbeit von ESRA in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde. Aufgeführt wird "Brundibár" - eine Oper für Kinder und Erwachsene von Hans Krása um 19 Uhr. Karten gibt es auf der Homepage des Theaters.Theater Akzent, 1040 Wien, Theresianumgasse 18
Filmveranstaltung im Gedenken an die Reichspogromnacht 1938
Um 19.30 Uhr wir der Film "Sobibor 14. Oktober 1943, 16.00 Uhr", Reg. Claude Lanzmann, F/PL 2001, 94 min. Spielzeit im Original mit deutschen Untertitel gespielt.Fischerstiege, 1010 Wien (Stadtplan)
Mittwoch, 11. November
Niemals vergessen! Antifaschistischer Rundgang.
Weitere Veranstaltungen findest du zum Beispiel auf der Seite der israelitischen Kultusgemeinde Wien.
Sommercamp/Summerschool
Heuer veranstalten die Plattform Grünalternativer Jugendorganisationen und die GRAS (Grüne und alternative StudentInnen) ihre größten Sommerveranstaltungen gemeinsam! Wie immer ist das Sommercamp/die Summerschool für alle InteressentInnen offen- komm vorbei, diskutier mit, gestalte einen Workshop!
Neben einigen vorbereiteten Workshops gibt es viel Raum selber Workshops zu gestalten, miteinander zu diskutieren, sich zu vernetzen, Spaß zu haben und in der Sonne zu liegen!
Programm
Sicher stattfinden werden ab 24.8. folgende Workshops zu folgenden Themen (einige kommen sicher noch hinzu) statt:
- 23. Abend Anreise
- 24. Rechtshilfe / How-to Rechtshilfe/Feindbild Amerika
- 25. Geschichte der Grünen
- 26. Schulkritik/Nationalismus
- 27. Bildung
- 28. Bipol-Bologna und co/Antisemitismus-Antizionismus-Israelkritik
- 29.Layout
- 30.Abreise
- mehrtägiger Theaterworkshop
- Universitätsgesetz
- HochschülerInnenschaftsgesetz
- Feminismus Basics
- Ökologie
- U-Berg
- Basisdemokratie
- Definitionsmacht
- Pressearbeit
- Computerverschlüsselung Basics
An- und Abreise, Unterkunft und Essen (bitte uns mitteilen, ob vegan/vegetarisch/alles) zahlen P-GAJ und GRAS. Nur für einen Tag zum Sommercamp/zur Summerschool zu kommen ist genauso möglich wie drei, vier oder acht Tage zu bleiben. Also Termin dick in den Kalender schreiben!
...und (sobald als möglich) anmelden unter gaj@gaj.at oder inhalte@gras.at
Diese Informationen gibt es auch unter gaj.at/sommercamp.
Eingeschränkte Büro-Öffnungszeiten
Im Juli und August hat unser Büro nur Dienstags und Donnerstags von 15:00 bis 18:00 geöffnet.
Buchpräsentation und Diskssion von "Ohne Aufenthaltstitel"
am 28.5. 2009 um 19.00 in der Lindengasse 40, 1070 Wien
Das Buch "Ohne Aufenthaltstitel" beschäftigt sich ausgehend vom
Gedenkstein des bei seiner Abschiebung getöteten Marcus Omofuma, mit
rassistischen Polizeiübergriffen in den letzten 10 Jahren sowie mit den
gesellschaftlichen Bedingungen die diese erst möglich machen.Unser
Wunsch ist, das Klima, in dem sie fast konsequenzenlos geschehen
konnten, zu ändern.
Zu einer Diskussion über Strategien und Möglichkeiten dieses Klima zu
ändern, sowie zu den Konsequenzen repressiver und ausbeuterischer Asyl-
und Migrationspolitik, haben wir MitautorInnen und
InterviepartnerInnen, die jeden Tag gegen Rassismus kämpfen,
eingeladen.
Im Anschluss bitten wir zum Buffet.
mehr infos unter ohneaufenthaltstitel.blogspot.com


