Kontakt
Bürozeiten: Montag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr.
Telefon: 01/ 52125/ 242 oder 243
Fax: 01/526 91 19 ("für GAJ" draufschreiben)
E-Mail: info@gajwien.at (Unseren GPG-Key für sichere, verschlüsselte Kommunikation findet ihr hier.)
Plenum ist jeden 1. und 3. Freitag im Monat ab 19:00 Uhr
Vor dem Plenum wird noch gekocht und gequatscht, herzliche Einladung an alle die einfach mal vorbeischaun wollen.
Jeden 4. Samstag im Monat ist Jour Fixe ab 16:00 Uhr
Dort können Leute die wollen Ideen für Aktionen, Pickerln, Flyer,... mitbringen, es wird vielleicht Filmgeschaut, über bestimmte Texte - Themen geredet. Infos zu dem aktuellen Jour Fixe kommen auf diese Website.
Parkfest mit Workshop zum Asyl- und Fremdenrecht
Wir haben Referent*innen von der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung eingeladen, die mit uns ab 18.00 über das österreichische Asyl- und Fremdenrecht reden und diskutieren werden. Dabei gibt es natürlich auch viel Raum für deine Fragen und Ideen!
Ort: Sigmund-Freud-Park (beim Schottentor)
Zeit: Parkfest ab 16:00, Workshop ab 18:00
16. Juli GAJ - Sommerkino: Operation Spring
Die "Operation Spring" war der erste "große" Lauschangriff gegen die Afrikanische Community in Wien.
Nur kurze Zeit nach dem Markus Omofuma von den österreichischen Abschiebebehörden "zu Tode gebracht" wurde, wurden mehr als hundert Menschen in Folge einer überdimensionalen Überwachungsaktion verhaftet und nach dem Gummiparagrafen 278 angeklagt.
Der Film zeigt auf erschreckende Weise rassistische Funktionsweisen von Medien, Polizei und Justiz in Österreich. Im Anschluss laden wir zur Diskussion und sommerlichen Getränken!
Ort: Hof der Lindengasse 40 1070 Wien (bei Schlechtwetter indoor) Beginn: 20.30. Eintritt ist wie immer frei.
Hausprojekte überall!


Wir, die Grünalternative Jugend Wien, solidarisieren uns mit dem Hausprojekt in der Eichenstr. 9, 1120 Wien.
Projekte wie dieses halten wir für notwendiger den je.
Es wird dadurch einmal mehr deutlich das es Menschen gibt die sich mit der aktuellen Wohnpolitik
nicht zufrieden geben.
Hausprojekte überall!
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Wie so eben erfahren wurde das Haus, am 12. Juli 2010, geräumt!
Infos zum Hausprojekt auf Indymedia und unter Hausprojekt.noblogs.org
Day by day - Fight homophobia!
If I can't dance it's not my revolution!
Die Regenbogenparade 2010 soll Anlass sein ausgelassen zu tanzen, präsent zu sein und zu feiern, dass sich LBGTQ* hierzulande zumindest meistens frei bewegen und für ihre Rechte eintreten können, ohne jeden Tag um ihr Leben fürchten zu müssen. Sie soll Anlass zur Freude sein, weil hierzulande mittlerweile alle Straftatbestände die sich direkt gegen Homosexuelle richteten aufgehoben sind. Allerdings gibt es auch hier staatliche Repression und institutionalisierte Homophopie wie etwa der unsägliche Paragraph 207b, der Ersatzparagraph für Paragraph 209 (abgeschafft 2002), der bisher beinahe ausschließlich gegen homosexuelle Paare angewandt wurde. Wenn das Rote Kreuz die Annahme von Blutspenden von Homose- xuellen ablehnt, wenn die rechtliche Diskrimierung von LBGTQ*s in vielen Feldern fortgeführt wird (Adoption,”Eingetragene Partnerschaft...), wenn homophobe Muster in der Bevölkerung andauernd wiederholt werden, und Tag für Tag die Gefahr von Übergriffen präsent ist, dann wird klar, dass der Kampf noch lange nicht zu Ende ist.
If I can't have a revolution, what is there to dance about?
Die Regenbogenparade soll und muss auch Anlass sein für die Rechte und Freiheiten von LBGTQ*s vor Ort und anderswo einzutreten. Deshalb ist es uns wichtig die Situation in verschiedenen Teilen dieser Welt darzustellen und gerade hier auf der Regenbogenparade zu thematisieren. Homophobie und Sexismus müssen bekämpft werden – überall und jeder Zeit!
Hier nur einige Homo-, Bi- und Transphobe Ereignisse aus jüngster Zeit:
Die letzten drei pride-parades in Budapest wurden von rechtsradikalen u.a. mit Molotowcocktails attackiert, die rechtsradikalen skandierten Sprüche wie:„Schwuchteln in die Donau, und danach die Juden“. Im Vorfeld der Parade 2008 wurde eine Queer-Bar und ein Büro der Organisator_innen mit Molotowcocktails angegriffen. 2009 versuchte die rechtsradikale Partei Jobbik („Movement for a Better Hungary“) und ihr paramilitärischer Arm die „Magyar Gárda “ in Zusammenarbeit mit anderen rechten Gruppen die Parade mit „allen erforderlichen Mitteln“ zu verhindern. Dank der massiven Polizeipräsenz, der Großräumigen Absperrung und der „Einzäunung“ der gesamten Parade kam es zu keinen direkten Angriffen auf die Parade, jedoch lieferten sich etwa 300 Neonazis Straßenschlachten mit den Polizei. Einige Paradeteilnehmer_innen wurden auf dem Heimweg verprügelt. Auch ein LGTB* Aktivist aus England kam am Rande der Parade in eine Schlägerei mit Neonazis und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Rainbow Pride Bratislava 2010, die erste Gay-Pride seit der Unabhängigkeit 1993, mit etwa 500 Teilnehmer_innen, konnte auch ihre geplante Route nicht abhalten, nachdem ein Rechtsextremist die grüne EU-Politikerin Ulrike Lunacek mit einem Stein beworfen hatte. Zuvor war auch eine Gasgranate Explodiert. In den wochen vor der Parade hetzte vor allem die nationalistische „Slowakische Nationalpartei“ gegen die Parade. Die rechtsextreme "Slovenska Pospolitost" (Slowakische Gemeinschaft) veranstalltete eine Gegendemo. Wie in den meisten europäischen Ländern, gibt es auch in der Slowakei keine rechtliche Gleichstellung.
Seit 2006 wurde in Moskau kein CSD (Christopher Street Day) mehr zugelassen. Offizielle Begründung: Laut Stadtverwaltung könne nämlich aufgrund der russischorthodoxen und neonazistischen Gegendemonstrant_innen, die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Wohl aber auch, weil Moskaus Bürgermeister, die CSD als „satanisches Treiben“ bezeichnete. LBGTQ*-Aktivist_innen gehen trotzdem jährlich auf die Straße. Diese kleinen Demos wurden dann meist von einem homophoben Mob angegriffen und schließlich von der Polizei abgeführt. Im Mai 2010 gab es jedoch einen großen Erfolg, nachdem die Parade wieder (rechtskräftig) Verboten wurde, und nach langem „Verstckspiel“ mit Polizei, Geheimdienst und mehreren gesperrten U-Bahn-Stationen, schafften es doch 30 Aktivist_innen eine kurze Pride durch die Innenstadt zu machen.
In Russland sind die Rechte von LBGTQ*-Personen gefährdet, von immer stärker werdenden Einschränkungen der Menschenrechte, die Medien zensuriert, DissidentInnen verfolgt. Der Platz für eine offene Diskussion über Homosexualität ist dementsprechend beschränkt. Die (repressiven) Angriffe auf die Moscow Pride sind Symptom für eine um sich greifende Homophobie und einen generellen Rückschlag für die Menschenrechte.
Am 5. Dezember 2007 wurde der 21-jährige Makwan Moloudzadeh im Iran hingerichtet, er soll als 13 Jähriger Gleichgeschlechtlichen Sex gehabt haben. Zwei Monate nach seiner Hinrichtung wurden Hamzeh Chavi und Loghman Hamzehpour verhaftet, gefoltert und zum Tode verurteilt, neben Loghman und Hamzeh warten etliche andere Personen im Iran auf ihre Todesstrafe. Im Iran steht Homosexualität bei Männern unter Todesstrafe, bei Frauen liegt die Höchststrafe bei 100 Peitschenhieben. Ein neues Gesetz ermöglicht es auch Blogger_innen die „Atheismus und Prostitution verbreiten“ hinzurichten. Laut IRQO (Iranian Queer Organization) stellt dieses neue Gesetz auch eine Bedrohung für LBGTQ*-Aktivist_innen dar. Im März letzten Jahres wurden etliche Blogger_innen aufgrund dieses Gesetzes verhaftet.
LGTB*_Personen im Iran leben in ständiger Angst vor Übergriffen, Gefängnisstrafen oder Mord. Im Zuge der letzten Repressionswelle, nach den iranischen Wahlen, flohen etliche LBGTQ*-Aktivist_innen in die Türkei. Menschenrechtsorganisationen berichten, dass im Iran seit 1979 mindestens 4000 Menschen als Homosexuelle hingerichtet worden sind. Laut Human Rights Watch warten derzeit mindestens fünf Personen auf ihre Todesstrafe.
Seit Juli 2008 sind in der Türkei, Morde an acht Schwulen Männern und an drei transsexuellen Personen dokumentiert worden. Am 11. April 2009 wurde Melek D., eine transsexuelle Person, in Ankara erstochen. Ein Monat zuvor wurde die LBGTQ*-Aktivist_in Ebru Soykan in Istanbul ermordet, nachdem sie mehrere Morddrohungen erhalten hatte. Ahmet Yildiz, wurde im November 2009 in Istanbul auf offener Straße von seinem Vater erschossen, weil er sich offen zu seiner Homosexualität bekannte. Solche „Ehrenmorde“ sind in der Türkei keine Seltenheit, meist geschehen sie jedoch im Verborgenem. Es gibt zahlreiche Verfahren gegen LBGTQ*-Vereine. Auch gegen Lambdaistanbul, gab es ein Verbotsverfahren, wegen "Obszönität und Unzucht", da im Vereinsstatut „lesbisch, schwul, bisexuell, transvestitisch und transsexuell“ als Ziele des Vereins genannt sind, was angeblich gegen die allgemeine Moral der türkischen Gesellschaft und gegen die türkischen Familienstrukturen verstoßen soll. Das Verbotsverfahren wurde glücklicherweise im Mai 2009 aufgehoben. Seit Februar 2010 ist die Black Pink Triangle Association aus Izmir von einem Verbotsverfahren betroffen.
And now?
Auch wenn es in Österreich und anderen vermeidlich aufgeklärten„westlichen Staaten“ keine massive staatliche Repression gegen LBGTQ*-Personen mehr gibt, bedeutet dies nicht die Abwesenheit von Homo-, Bi- und Transphobie. Diese Unterdrückungsverhältnisse, sind nach wie vor stark in gesellschaftlichen Strukturen, Normen und Institutionen verankert und stellen tagtäglich eine Bedrohung dar. Sie formen und bestimmen noch immer täglich die Unfreiheit. In einem leben in Freiheit kann es keine Homo-, Bi- und Transphobie geben.
Move your ass and fight against ... sexism, transphobia, homophobia, capita- lism, antisemitism, racism, fascism, natio- nalism, (hetero-)normativity, religion...
Regenbogenparade am Samstag den 3. Juli 2010. Start ist um 14 Uhr beim Stadtpark.
Weiter geht es über die Ringstraße, vorbei an Urania, Schwedenplatz, Ringturm, Börse, Universität, Rathausplatz, Parlament und Oper bis zum Schwarzenbergplatz.
GENUG IST GENUG
Dieser Fall ist aber nur einer von vielen.
Kein Mensch ist illegal! Bleiberecht überall!
Demonstration: Donnerstag, 1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Heldenplatz
Die Familie Zogaj wurde zum Symbol für das Elend der österreichischen Asyl- und Einwanderungspolitik - und für deren Erbarmungslosigkeit. Mit dem Befehl zur „unverzüglichen Ausreise" krönen das Innenministerium und die Behörden ihr menschenverachtendes Vorgehen in diesem Fall.
Seit Jahren schon wird diese Familie politisch zerstört. Und die Zogajs sind kein Einzelfall. Es werden schon zu lange viele andere Familien aus ihrem längst vertrauten Umfeld herausgerissen. Kinder dürfen die Schule nicht fertig machen. Fußballer werden vom Training weg in Schubhaft genommen (FC Sans Papiers). Familien bei Nacht und Nebel aus den Betten geholt, damit ihre Nachbarn und Nachbarinnen es nicht rechtzeitig bemerken.
Wir fragen: Wie daneben ist das denn?
Und wir sagen: Genug ist genug.
Deshalb demonstrieren wir für ein
Sofortiges humanitäres Bleiberecht für die Familie Zogaj und alle anderen Menschen.
Für eine menschenwürdige Politik und eine Welt ohne Rassismus, Nationen und Grenzen!
Donnerstag, 1. Juli 2010, 19 Uhr, Heldenplatz
GRAS-GAJ – Summercamp
Allgemeines
Heuer veranstalten die P-GAJ (Plattform Grünalternativer Jugendorganisationen) und die GRAS (Grüne und alternative StudentInnen) ihre größten Sommerveranstaltungen wieder gemeinsam!
Wie immer ist das Summercamp für alle Interessent_innen offen- komm vorbei, diskutiere mit, gestalte einen Workshop!
Neben einigen vorbereiteten Workshops (siehe Workshops) gibt es viel Raum selbst Workshops zu gestalten, miteinander zu diskutieren, sich zu vernetzen, Spaß zu haben und in der Sonne zu liegen!
An- und Abreise, Unterkunft und Essen zahlen P-GAJ und GRAS. Nur für einen Tag zum Summercamp zu kommen ist genauso möglich wie drei, vier oder acht Tage zu bleiben. Also Termin dick in den Kalender schreiben!
... zur Location
Das Summercamp findet in einem Selbstversorger_innen-haus statt. Das Jugendgästehaus "Die Villa" in Mauterndorf (siehe Anreise) ist zwar sehr geräumig, trotzdem ist die Bettenanzahl begrenzt, deshalb bitte anmelden (siehe Anmeldung).
ACHTUNG! Die Location kann noch wechseln! Watch out for news!
Organisatorisches
Das Haus wird von uns allen selbst versorgt, d.h. wir kochen gemeinsam, räumen gemeinsam auf, und organisieren alles was noch so anfällt am täglichen Hausplenum gemeinsam.
Mitnehmen muss du nur ein Handtuch. Bettwäsche, sowie Wäsche- und Trockenraum sind vorhanden. Diverse Spiele, Bälle, und was du sonst noch gerne dabei hast kannst du selbstverständlich gerne mitbringen, auch Decken für die Wiese sowie Hängematten sind gern gesehen. Die Zimmer sind alle mit Dusche und getrenntem WC. Es wird auch Zimmer geben die nur für Frauen reserviert sind.
Am ersten und vorletzten Tag wird es eine Start- und eine Abschlußparty geben. Alkohol wird privat ausgelegt, wenn du also vor hast Alkohol zu trinken, nimm Geld mit um dich solidarisch an der Alk-Kassa beteiligen zu können.
Wer darf nicht kommen?
Grundsätzlich dürfen alle zum Summercamp kommen, abgesehen von Sexist_innen, homophoben Personen, Faschist_innen, Rassist_innen oder Personen mit grenzüberschreitendem oder diskriminierendem Verhalten!
GRAS-GAJ – SUMMERCAMP
22.8. - 29.8. 2010
MAUTERNDORF
SALZBURG
Weiterer Infos findet Ihr auf der Website zum Summercamp
Don´t panik - mach Party!
Die GAJ Wien lädt zur "dont-panik"- Releaseparty!
Am 19.6.2010 ab 19.00 in der Lindengasse 40mit: Musik und Grillerei, Sommerwetter* und Solicocktails!
Wir freuen uns auf euer Kommen!
Die Broschüre kann unter dont-panik.gajwien.at heruntergeladen oder unter http://www.scribd.com/doc/32938397/Dont-Panik online gelesen werden.
Die Grünalternative Jugend Wien renoviert…
…daher bleibt das Büro vom 22.Mai bis/inklusive 30.Mai geschlossen. Das Büro der Plattform
Grünalternativer Jugendorganisationen ist davon auch betroffen.( Zur Website der Plattform GAJ )
Ab 31.Mai ist das Büro wieder von Montag bis Freitag geöffnet und der Raum wieder benutzbar.
Wenn du Zeit und Lust hast dann komm vorbei und mach mit. Sonntag und Montag ist Treffpunkt um 12 Uhr im
"Grünen Haus" in der Lindengasse 40, 1070 Wien (Gleich bei der U3
Neubaugasse).
Für Verpflegung und Arbeit ist gesorgt.
"The Memory of Justice" - Kinobesuch
Am 29. Mai 2010 ab 18:30 wird der Film "The Memory of Justice (1976)", von Marcel Ophüls, gezeigt.
Der Film ist eine 4-1/2 stündige Dokumentation über die Nürnberger Verhandlungen von 1945/46 und untersucht
deren Beziehung zu den 70er Jahren. Was haben die Nürnberger Verhandlungen bewirkt?
Weitere Infos zum Film auf der Website des Filmmuseums.
Bitte per E-Mail an gajwien@gajwien.at anmelden.
Falls eine Ermäßigungskarte, Mitgliedschaft, SchülerInnenausweis, StudentInnenausweis,... vorhanden bitte mitnehmen.
Unser Kontingent an Karten ist begrenzt.
Eure GAJ Wien


